Alle Episoden

Sophie Duvernoy über die deutsch-jüdische Kulturgeschichte im Werk Gabriele Tergits

Sophie Duvernoy über die deutsch-jüdische Kulturgeschichte im Werk Gabriele Tergits

70m 27s

Als Literaturwissenschaftlerin ist Sophie Duvernoy auf die Literatur und Philosophie der Weimarer Republik spezialisiert. Im vergangenen November erschien beim Imprint der New York Review of Books ihre Übersetzung von Gabriele Tergits »Effingers« (1951). In der Krummen Straße spricht Duvernoy über Tergits außergewöhnliche Biografie, die Herausforderung der Vermittlung von Tergits Werk in den USA und die Entwicklung eines literarischen Sounds der Weimarer Republik in englischer Sprache.

Mounir Zahran über die verpassten Chancen in Syriens Geschichte, die gegenwärtige politische Lage ...

Mounir Zahran über die verpassten Chancen in Syriens Geschichte, die gegenwärtige politische Lage ...

85m 1s

Der Politikwissenschaftler Mounir Zahran ist als Sohn syrischer Eltern in Deutschland geboren. Von 2004 bis 2012 lebte er in Damaskus und Aleppo. Im Gespräch mit Ekkehard Knörer und Christian Demand berichtet er über seine Erfahrungen als Heranwachsender in Syrien, über seine Syrien-Reise kurz nach dem Sturz Bashar al-Assads sowie über das schwierige Mit- und Gegeneinander der verschiedenen Ethnien, politischen Fraktionen und religiösen Gemeinschaften nach jahrzehntelanger exzessiver Gewalt.

Julika Griem und Heinrich Geiselberger über Wissenschaftskommunikation und Publizieren

Julika Griem und Heinrich Geiselberger über Wissenschaftskommunikation und Publizieren

83m 46s

Julika Griem ist Direktorin des KWI, Anglistin und forscht zu Wissenschaftskommunikation. Heinrich Geiselberger ist Programmleiter der edition suhrkamp. Gemeinsam denken sie im Gespräch mit Hanna Engelmeier darüber nach, wie die Vermittlung geisteswissenschaftlicher Forschung gelingen kann und welche Rolle dafür die Arbeit von anspruchsvollen Publikumsverlagen heute noch spielt.

Anke Stelling und Katja Kullmann über das Verhältnis von Fiktion und Autofiktion zur eigenen Biografie

Anke Stelling und Katja Kullmann über das Verhältnis von Fiktion und Autofiktion zur eigenen Biografie

89m 15s

Anke Stelling hat für den Merkur ein Jahr lang eine Schlusskolumne in Ich-Form verfasst. Katja Kullmann hat in einem Essay geschildert, wie ihr Plan für einen Roman in Litauen mit Land und Leuten kollidierte. Hanna Engelmeier und Ekkehard Knörer sprechen mit den beiden Autorinnen über diese Texte und ihre Bücher, im Zentrum immer die Frage nach dem Zusammenhang von Leben und Schreiben, das Verhältnis von Fiktion, Autofiktion und eigener Biografie. 

Barbara Stollberg-Rilinger über Aktualität

Barbara Stollberg-Rilinger über Aktualität

63m 56s

Die zweite Folge widmet sich dem Thema Aktualität, zu Gast ist Barbara Stollberg-Rilinger, Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Mit Hanna Engelmeier und Ekkehard Knörer spricht sie darüber, wie man die Fremdheit des Vergangenen respektieren und trotzdem aus der Geschichte lernen kann. Und darüber, wie das Wissenschaftskolleg als international geprägte Institution Gratwanderungen im Umgang mit aktuellen politischen Streitfragen wie etwa dem Israel-Gaza-Konflikt besteht.

Andreas Reckwitz über das Erben in der Spätmoderne

Andreas Reckwitz über das Erben in der Spätmoderne

54m 50s

Erben heißt weitergeben – aber was genau? Der Soziologe Andreas Reckwitz spricht mit Hanna Engelmeier und Christian Demand über die zunehmende Relevanz und Heftigkeit gesellschaftlicher Auseinandersetzungen zum materiellen, kulturellen und ökologischen Erbe – und darüber, weshalb selbst die Identitätskämpfe der Gegenwart als Erbstreitigkeiten begriffen werden sollten.